GPS - Global Positioning System
Zum GPS - Global Positioning System - gibt es derartig viel Information
im Internet, daß ich hier kaum noch was Neues hinzufügen kann.
Allerdings liegt das meiste nur in Englisch vor, also habe ich hier mal
einiges in Deutsch wiederverwertet.
Antworten auf immer wieder gestellte Fragen - die GPS
FAQ:
- Was ist das überhaupt, 'GPS'?
GPS steht für 'Global Positioning System'. Es ist eine mehr oder
weniger regelmäßige Anordnung von 24 speziellen Satelliten (Höhe
ca. 20.000 km) um die Erde, die in einem abgestimmten Verfahren spezielle
Zeitsignale aussenden. GPS Empfänger auf der Erde können diese
Signale empfangen und daraus mit hoher Genauigkeit die Position des Empfängers
(genauer: die Position seiner Antenne) bestimmen. Mit einem GPS Empfänger
lässt sich die aktuelle Position über Land oder Wasser mit einer
Genauigkeit von wenigen Metern in Form von Angaben wie Längengrad,
Breitengrad, Höhe über NN ablesen und auf Wunsch in Beziehung
zu einer Karte setzen. Das GPS wurde vom US amerikanischen Militär
zur Steuerung von 'intelligenten Waffensystemen' und zur Navigationsunterstützung
der Streitkräfte entwickelt. Da die GPS Signale überall auf der
Welt zu empfangen sind, können sie aber auch (mit Einschränkungen
-> siehe SA) von beliebigen Anwendern benutzt werden. Der Beginn der GPS
Entwicklung fand Anfang der 70er Jahre statt, die ersten Satelliten wurden
Ende der 70er Jahre gestartet, offiziell im Vollausbau befindet sich das
System seit etwa 1994, es war aber schon viel früher nutzbar (die
Satelliten wurden im Abstand mehrerer Jahre in Betrieb genommen).
- Was bringt mir GPS?
In den dicht bewohnten Gebieten Europas scheint ein GPS Empfänger
für den privaten Einsatz zunächst etwas sinnlos, da man ohnehin
meistens recht genau weiß, wo man sich befindet - und wenn nicht,
fragt man halt nach dem Weg. In weniger dicht besiedelten Gegenden benutzt
man GPS Empfänger zur Wegfindung beim Wandern, Segeln, Jagen, etc.
pp. Speziell bei der Seenavigation sind GPS Empfänger eine sehr nützliche
Hilfe, da es auf dem Wasser naturgemäß nur wenig andere Navigationshilfen
gibt. Ein GPS Empfänger lohnt sich hier schon auf größeren
Seen, wenn man gezielt Punkte auf einer Karte anfahren will.
Nach dem Militär war die Schiffahrt der erste zivile Nutzer des
GPS Systems, gleich gefolgt von der Luftnavigation.
Aber auch in Städten kann man einen GPS Empfänger durchaus
sinnvoll einsetzen: In Verbindung mit Straßenkarten ermöglicht
einem das GPS die Routenfindung in einer unbekannten Stadt. Es gibt seit
einiger Zeit Kartensoftware für übliche PCs, die aus einem Notebook
in Verbindung mit einem GPS Empfänger ein Autonavigationssystem machen:
Startpunkt und Zielpunkt eingeben, und das Notebook errechnet durch Vergleich
der GPS Position mit der gespeicherten Verkehrskarte die optimale Route
zum Ziel. Man kann die Parkposition seines Wagens während eines längeren
Stadtbummels festhalten und das Fahrzeug später einfach wiederfinden.
Firmen erfassen mittels GPS die Position Ihrer Fahrzeuge zur Wegoptimierung
(sog. Flottenmanagement), GPS gestützte Wegaufzeichnungssysteme erleichtern
die Abrechnung von Fahrtkosten
- Was macht ein GPS Empfänger?
Ein GPS Empfänger funktioniert im Prinzip wie ein Radio: Er empfängt
Funksignale bestimmter Frequenzen über eine Antenne. Diese Funksignale
enthalten aber keine Musik oder Sprache, sondern digital verschlüsselte
Zeitinformationen der verschiedenen Satelliten am Himmel. Der Empfänger
empfängt die Signale von bis zu 12 Satelliten gleichzeitig (abhängig
von der 'Sichtbarkeit' der Satellitenkonstellation) und setzt ihre durch
die Entfernung der Satelliten vom Empfängerort verursachten Zeitdifferenzen
in eine komplizierte mathematische Beziehung. Ähnlich wie man aus
der Laufzeit des Donners die Entfernung eines Blitzeinschlages berechnen
kann (Laufzeitverfahren), kann der GPS Empfänger aus der Laufzeit
der Funksignale die Entfernung der Satelliten berechnen. Aus der Summe
der berechneten Laufzeiten lässt sich der Ort des Empfängers
mit hoher Genauigkeit an nahezu jedem beliebigen Punkt der Erde berechnen.
Aus diesem technischen Zusammenhang ergibt sich eine Vielzahl von möglichen
Nutzungsanwendungen des GPS, über die reine Positionsfeststellung
hinaus. Übliche Empfänger geben nicht nur die Position in Längen-
und Breitengrad sowie Höhe über NormalNull aus, sondern auch
die aktuelle Geschwindigkeit, Kurs (Bewegungsrichtung), Uhrzeit (mit extrem
hoher Genauigkeit).
- Welche Unterschiede gibt es bei GPS Empfängern, was kosten
sie?
Aktuelle GPS Empfänger gibt es zu Preisen zwischen 300 und mehreren
Tausend DM. Die billigeren Empfänger sind für die üblichen
Hobbyanwendungen geeignet, wie Wandern, Segeln, Autonavigation, etc.. Sie
verfügen in der Regel nur über einfache Bedienelemente und ein
kleines Display, über das die Position sowie verschiedene weitere
Daten abgelesen werden können. In der Regel muß man zur Navigation
zusätzliche Papierkarten (oder Computer mit Kartensoftware) einsetzen,
um die Positionsangabe in Beziehung zum Umfeld setzen zu können. Diese
Empfänger bieten in der Regel eine einfache Aufzeichnungsmöglichkeit
für Wegdaten an. Diese Daten können später wieder angezeigt
(etwa zur Findung eines Rückweges) oder über eine Computerschnittstelle
in einen Rechner überspielt werden, der sie z.B. zu einer digitalen
Karte in Beziehung setzen kann.
Ein Beispiel für solche einfachen Empfänger ist z.B. der
beliebte Garmin GPS12. Die erziehlbare Positionsgenauigkeit der einfachen
Empfänger ist kaum ein Kaufkriterium: Alle Empfänger bieten Genauigkeiten
im Bereich 10-20 m, diese ist aber ohnhin durch die ->SA nicht nutzbar
und verschlechtert sich damit geräteunabhängig auf 50-150m. Bei
Tests mit abgeschalteter SA lieferten preisgünstige Empfänger
wie der GPS12 in der Praxis Wiederholgenauigkeiten im Bereich 3m.
Die nächste Klasse der GPS Empfänger (ab etwa 600 DM aufwärts)
enthält eigene digitale Karten, die über ein größeres
Display abgerufen und in Beziehung zur aktuellen Position gesetzt werden
können. Damit ist also auch ohne zusätzliche Karten schon ein
direktes Navigieren möglich. Aufgrund der begrenzten Speichermöglichkeiten
sind diese Karten jedoch nicht sehr detailliert, so sind dort in aller
Regel nur Ländergrenzen, größere Flüsse, wenige Städte,
etc. vorhanden. Da die meisten Hersteller dieser Geräte in den USA
beheimatet sind, liegt der Schwerpunkt der Karten auch dort, so daß
z.B. Deutschland oder der europäische Raum nur recht stiefmütterlich
behandelt werden. Ebenfalls in dieser Klasse üblich ist eine Anschlußmöglichkeit
für eine externe Antenne.
Ein Beispiel für solche Geräte ist der ebenfalls recht verbreitete
Garmin GPS-II und GPS-III.
Eine neuere Variante dieser einfachen Kartenempfänger stellen die
Geräte mit Download Funktionalität dar: Die Karten sind nicht
fest in den Empfänger eingebaut, sondern über eine Kabelverbindung
von einem Computer in den Empfänger speicherbar. In der Regel erhält
man zusätzlich zum Empfänger eine CD-ROM mit digitalem Kartenmaterial.
Von den so gespeicherten Karten kann man mit einer speziellen Software
auf em Computer einen oder mehrere Bereiche auswählen und gezielt
auf den Empfänger speichern. Hat man z.B. eine Gebirgswanderung in
den Alpen vor, wird man gezielt diesen Bereich auswählen und in den
Empfänger übertragen. Durch diese ausschnittsweise Übertragung
lässt sich der zu Verfügung stehende Speicherplatz im Empfänger
besser nutzen und mehr Details sind darstellbar. Ein Beispiel für
solche Geräte ist z.B. der Garmin GPS IIIplus oder der neue GPS12MAP.
Die nächste Stufe stellen Geräte mit semiprofessioneller bzw.
professioneller Eignung dar, wie sie z.B. sehr häufig in der Seenavigation
verwendet werden, z.B. von Hobbyseglern, kleineren Transport-, Ausflugs-,
und Fischereibooten.
In der Regel unterscheiden sich diese Geräte nur durch eine robustere
mechanische Ausführung (wasserdicht, Metallgehäuse, seewasserfest,
etc.) sowie spezielle Ausstattungsdetails, wie z.B. externe 12/24 Volt
Speisemöglichkeit, externe Antennen, spezielle Navigationsfunktionen,
sowie Kompatibilität zu weiteren verbreiteten Seenavigationshilfen
(sog. Kartenplotter, etc.). Solche Geräte liegen in der Regel im Preisbereich
ab etwa 1500 DM bis mehrere Tausend DM. Auch hier gibt es Geräte mit
reiner Positionsausgabe oder mit eingebauten/einladbaren Karten. In den
USA werden solche Geräte sehr viel auch zur Navigation auf den (in
den USA viel häufigeren) riesigen Binnenseen eingesetzt. Im Bereich
der Flugnavigation gibt es ähnliche Geräte, wobei hier GPS Geräte
zur Zeit noch nicht den Verbreitungsgrad haben wie in der Seenavigation.
Das geht im Wesentlichen auf härtere Richtlinien für die Navigationsausrüstung
von Flugzeugen zurück.
Das obere Ende stellen GPS Empfänger für wissenschaftliche
und technische Vermessungsaufgaben dar. Diese definieren sich in aller
Regel durch extrem hohe Genauigkeitsanforderungen sowie spezielle Schnittstellen
zur Weiterverarbeitung. Durch spezielle Verarbeitungstechniken der Satellitensignale
können diese Geräte auf die jeweilige Anwendung bezogen durchaus
Genauigkeiten im Bereich weniger mm erreichen. Anwendungsgebiete sind Landvermessung,
Geologie, Archäologie, sowie die Entwicklung von GPS Geräten
bzw. deren Wartung selbst.
Solche Geräte sind allerdings vom normalen Hobbyanwender weder
zu bezahlen, noch mit einfachem Basiswissen auch nur zu bedienen.
- Welchen GPS Empfänger soll ich kaufen?
Für die erste Kontaktaufnahme mit GPS Anwendungen empfiehlt sich
ein einfacher Empfänger. Bezüglich der Funktionen bietet kaum
ein Empfänger für einen Anfänger wesentliche Vorteile gegenüber
einem anderen. Wer bereits spezielle Anforderungen hat, sollte sich genauer
informieren, da speziell das mittlere Preissegment mittlerweile eine Vielzahl
von Geräten umfasst. Für den Einsatz auf Fuß- oder Fahrradwanderungen
empfiehlt sich ein möglichst kleines und leichtes, robustes Gerät
mit eingebauter Antenne. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala steht hier
seit Jahren der GPS12 von Garmin, der in Deutschland ab etwa 300 DM zu
kriegen ist. Der GPS12 ist ein seit langem lieferbares und erprobtes Modell,
das im Laufe der Zeit etliche Weiterentwicklungen erfahren hat. Neben den
üblichen Funktionen für den Standalone Betrieb bietet er auch
eine serielle Schnittstelle (RS232), über die man den Empfänger
auch in Verbindung mit einem Computer nutzen kann. Ebenso ist eine Fremdspeisung
für den Dauereinsatz im Auto oder auf dem Motorrad möglich. Damit
ist der GPS12 der ideale Empfänger für den Einsteiger mit späteren
PC Ambitionen.
Wer etwas mehr Geld zu Verfügung hat, sofort auf dem Empfängerdisplay
in Kartendarstellungen navigieren will und dazu kein Notebook oder sonstigen
Computer mitnehmen will, sollte sich für einen der neueren Empfänger
mit Kartendownload Option entscheiden. Hierbei ist allerdings sicherzustellen,
daß Kartensoftware für den gewünschten Aktionsbereich verfügbar
ist. Wie bereits oben angedeutet ist für viele der einfacheren Geräte
nur Kartenmaterial der USA verfügbar. Die Verfügbarkeit von Karten
(sowie ggfs. der Aufpreis dafür!) für den europäischen Raum
sollte vor dem Kauf zweifelsfrei ermittelt werden!
Ein weiteres Kriterium ist die Anschlußmöglichkeit einer
externen (aktiven) Antenne, die speziell für den Einsatz im Auto sinnvoll
ist. Da ein GPS Empfänger auf eine 'Sichtverbindung' zu den Satelliten
angewiesen ist, ist der GPS Empfang im Auto durch die Abschattungen der
Karosserie oft nicht optimal. Man kann zwar bei einem Empfänger mit
integrierter Antenne im Fensterbereich (z.B. unter der Windschutzscheibe)
einen passablen Empfang ereichen, aber bei ohnehin schon ungünstigen
Empfangsbedingungen, wie z.B. in der Stadt ist eine solche Lösung
unbefriedigend, zumal man in dieser Position nur schlecht das Display ablesen
kann. Eine externe aktive Magnetantenne dagegen wird man z.B. auf dem Dach
montieren können und so auch bei ungünstigen Empfangsverhältnissen
zumindest einen ausreichenden Empfang erreichen, wobei die Position des
eigentlichen Empfängers dann nach rein pragmatischen Gesichtspunkten
gewählt werden kann. Ebenfalls wichtig in diesem Zusammenhang ist
die Möglichkeit der Fremdspeisung über das KFZ Boardnetz.
- Welche Entwicklungen sind bei GPS Empfängern
in der Zukunft zu erwarten?
GPS Empfänger werden kleiner und billiger werden, sowie weniger
Strom verbrauchen. Es gibt bereits Prototypen von GPS Empfängern in
Form von (allerdings noch etwas klobigen) Armbanduhren. GPS Empfänger
werden sich in Zukunft vermehrt nicht mehr als Standalone Geräte,
sondern bereits integriert in anderen Geräten wiederfinden, wie z.B.
in Autoradios, portablen Computern, PDAs, Handys, etc.. Bei den dedizierten
Empfängern für den Standalonebetrieb werden sich die Modelle
mit größerem Display und der Möglichkeit des Kartendownloads
auch im unteren Preisbereich durchsetzen.
Die Genauigkeit auch von bezahlbaren Empfängern wird deutlich
(im Bereich einer Zehnerpotenz) verbessert werden, sei es durch die möglicherweise
bald bevorstehende Abschaffung der SA, sei es durch den Einsatz von preiswerter
Differential-GPS (->DGPS) Technologie. Die dann erzielbaren Genauigkeiten
werden im Bereich 3m liegen können, auch bei preiswerten Geräten.
- Was ist SA, Selective Availability?
Da die von den GPS Satelliten ausgesendeten Signale überall auf
der Welt empfangbar sind und genutzt werden können, hat das US amerikanische
Militär sich ein Verfahren ausgedacht, durch das verhindert werden
kann, daß z.B. feindliche Militärs das GPS zu ihrem eigenen
Zweck und womöglich gegen die USA einsetzen können: Die sogennante
'Selective Availability', zu deutsch: Eingeschränkte Verfügbarkeit.
Die SA gewährleistet, daß nicht-autorisierten Nutzerkreisen
nur eine eingeschränkte Genauigkeit des GPS zu Verfügung steht,
die momentan etwa +-100m beträgt. Bei deaktivierter SA beträgt
die Genauigkeit typischer Empfänger etwa +-15m, die reine Wiederholgenauigkeit
(wiederholte Anzeige an derselben Position) kann sogar selbst bei günstigen
Empfängern im Bereich 3m liegen. Bei eingeschalteter SA werden die
Zeitsignale der Satelliten nach einem sehr komplizierten mathematischen
Muster 'gestört' und die Empfänger liefern dadurch falsche Positionsangaben.
Bewegt man sich z.B. mit dem Empfänger nicht von der Stelle, wird
die Positionsanzeige des Empfängers bei mehreren aufeinanderfolgenden
Messungen zufällig 'im Kreis' springen und somit Positionsabweichnungen
im Bereich 50m-100m je Himmelsrichtung anzeigen. Ohne SA würden diese
'Sprünge' auf einen Radius von wenigen Metern zusammenschrumpfen.
Dieses Störmuster in den Zeitsignalen der Satelliten ist aber
nicht wirklich zufällig, sondern gehorcht einem mathematisch festgelegten
Muster (das einem die US Militärs natürlich nicht verraten).
Außerdem wird dieses Muster in bestimmten Abständen verändert,
um ein 'Aushorchen' der Fehlerfolge zu verhindern.
Speziell für das US Militär gefertigte Empfänger können
mit einem passenden 'Schlüssel' versehen werden, um dieses Störsignal
aus der Positionsberechnung herausrechnen zu können und militärischen
Anwendungen somit die volle Genauigkeit des GPS zu Verfügung stellen.
Etliche Male haben ambitionierte GPS Fans versucht, die Verschlüsselung
zu knacken, aber es ist m.W.n. noch nie jemandem gelungen.
Da der Wunsch nach einer Erhöhung der Genauigkeit auch im zivilen
Nutzerbereich (z.B. Vermessungstechnik, Flugnavigation, etc.) besteht,
sind verschiedene Verfahren zur Umgehung der SA entwickelt worden, z.B.
das DGPS und die unterstützende Trägheitsnavigation, sowie die
Positionsmittelung (Position Averaging).
- Was ist DGPS?
DGPS, die Abkürzung für 'Differential GPS' oder 'Differentielles
GPS', ist ein Verfahren, um die im Wesentlichen durch SA verursachten Positionsfehler
des GPS korrigieren zu können. Man stützt sich bei der Positionsmessung
nicht auf einen einzigen Empfänger, sondern auf zwei. Einer dieser
Empfänger ist der 'Nutzempfänger', der andere der sog. 'Referenzempfänger'.
Das Verfahren funktioniert vereinfacht folgendermaßen: Die Position
des Referenzempfängers ist sehr genau bekannt, entweder durch alternative
Vermessungsmethoden, Positionsmittelung, oder durch 'SA-lose Messung'.
Empfängt der Referenzempfänger nun seine normale fehlerbehaftete
GPS Position, so kann er durch Vergleich mit seiner tatsächlich ermittelten
Position die momentane Größe des SA bedingten Positionsfehlers
ermitteln.
Diese Abweichnung wird nun in der Regel über eine Datenfunkverbindung
in Echtzeit zum abgesetzen Nutzempfänger übertragen, der auf
der Basis dieser Fehlerwerte seine eigene Position entsprechend korrigieren
kann. Ganz vereinfacht ausgedrückt (tatsächlich läuft die
Korrektur auf einer höheren Verarbeitungsebene ab) 'sagt' der Referenzempfänger
dem Nutzempfänger ständig: 'GPS liegt grade um x Meter in Richtung
x Grad daneben, korrigiere deine Position also um -x Meter in Richtung
x und Du liegst richtig!'
Ein DGPS Empfänger stellt (von Kombigeräten einmal abgesehen)
keinen eigenständigen GPS Empfänger dar, sondern lediglich einen
Funkempfänger, der die ausgestrahlten Korrektursignale auswertet und
an den eigentlichen GPS Empfänger übermittelt. Für diese
Übermittlung gab es erfreulicherweise schon früh eine Standardisierung
in Form des seriellen RTCM104 Signales, so daß heute nahezu jeder
GPS Empfänger mit serieller Schnittstelle prinzipiell DGPS tauglich
ist - so auch der preisgünstige GPS12 von Garmin. Schließt man
einen DGPS Empfänger an einen GPS Empfänger an (wobei DGPS ggfs.
in einem Konfigurationsmenü zusätzlich zu aktivieren ist), so
liefert der Empfänger genau wie vorher seine Positionsdaten, nur sind
diese dann etwa um einen Faktor 50 genauer als ohne DGPS (etwa 2-5m im
Vergleich zu 150-300m bei SA). DGPS ist dadurch auch nicht von einer bestimmten
PC Kartensoftware o.ä. abhängig. Es ist ein reines Empfängerfeature
und für die Endanwendung als solches nicht sichtbar (außer eben
durch die höhere Genauigkeit).
Die genauen Hintergründe von DGPS sind etwas komplizierter und
können hier nicht abgehandelt werden. Es gibt im Internet aber sehr
viele (allerdings englischsprachige) Informationsquellen dazu.
In der Regel werden DGPS Referenzstationen von größeren
Institutionen betrieben, die auch für die Ausstrahlung der Korrektursignale
über Funk zuständig sind. In Deutschland gibt es z.B. ein überregional
auf Langwelle (122.5 KHz) ausgestrahltes ständiges DGPS Signal der
deutschen Telekom ('ALF)'. Ein weiteres überregionales Signal wird
von der ARD in Koperation mit den Vermessungsämtern im Rahmen des
UKW RDS (Radio Daten System) ausgestrahlt (EPS/RASANT). Für diese
Dienste werden Lizenzgebühren fällig, die meistens schon beim
Kauf des DGPS Empfängers in Form einer geringen einmaligen Zahlung
abgegolten werden. Bisher waren DGPS Empfänger recht teuer und nur
für kommerzielle Spezialanwendungen verfügbar. Mittlerweile sind
einfach zu benutzende Geräte aber schon ab etwa 800 DM (inkl. Lizenzgebühr)
zu kaufen.
Darüberhinaus gibt es Bestrebungen, DGPS im größeren
Maßstab über Satellitendienste verfügbar zu machen. Diese
Systeme werden von einigen Staaten Europas entwickelt, um sich vom Wohlwollen
der USA bezüglich der Nutzung des GPS Systems bzw. der SA unabhängig
zu machen. Die Idee dabei ist, die Korrektursignale im gleichen Format
bzw. auf der gleichen Frequenz auszustrahlen, die auch das eigentliche
GPS benutzt. Auf diese Art und Weise bräuchte man keine zusätzlichen
DGPS Funkempfänger mehr, sondern die DGPS Funktionalität könnte
durch einen zusätzlichen Softwareblock in bereits existierende GPS
Empfänger nachgerüstet werden.
Gleichzeitig gibt es jedoch auch Überlegungen der amerikanischen
Regierung, die SA ganz abzuschalten, um angesichts der nachlassenden militärischen
Bedrohungen einen größeren Nutzen im zivilen Bereich zu ermöglichen.
Die Verhandlungen der US Regierung mit dem US Militär ziehen sich
jedoch hin und werden vermutlich noch etliche Jahre dauern. Es ist so oder
so aber abzusehen, daß die erreichbare Genauigkeit des GPS innerhalb
der nächsten 2-5 Jahre auch für nicht kommerzielle Anwendungen
deutlich verbessert werden wird.
- Was ist GLONASS?
So wie die Amerikaner GPS entwickelt haben, haben die Sowjets ihr eigenes
militärisches Navigationssystem entwickelt, das GLONASS. Es
basiert auf der gleichen Technik wie das GPS System (Laufzeitenmessung
von Satellitenfunksignalen), ist aber natürlich nicht direkt kompatibel,
ein GPS Empfänger kann also keine GLONASS Satelliten nutzen und umgekehrt.
Eine Zeitlang schien es, als ob GLONASS nach dem Zerfall der Sowjetunion
das gleiche Schicksal erleiden würde wie die Sowjetunion selbst, da
die ständige Wartung eines solchen komplexen Systems sehr viel Geld
benötigt. Zeitweise war das System offensichtlich (wie man an entsprechenden
Wartungsmonitor Seiten im WWW sehen konnte) in einem sehr schlechten Zustand
und kaum benutzbar. In letzter Zeit scheint sich das zwar etwas gebessert
zu haben, aber nach Aussagen eines deutschen Wissenschaftlers 'sterben
die GLONASS Satelliten schneller, als man neue raufbringen kann'. Außerdem
gibt es Bestrebungen, GLONASS als Alternative zu GPS für europäische
Navigationsanforderungen zu etablieren bzw. als KnowHow Grundlage dafür
zu benutzen.
GLONASS scheint einige Vorteile gegenüber GPS zu haben, so z.B.
eine bessere Genauigkeit der Höhenangabe. Auch gibt es bei GLONASS
keine künstlische Genauigkeitsverschlechterung wie bei der GPS SA.
Allerdings gibt es meines Wissens nach zur Zeit keine GLONASS Empfänger
im freien Verkauf, und wenn dürften sie auch wegen der geringen Stückzahlen
sehr teuer sein.
- Was ist NMEA?
NMEA ist ein standardisiertes Protokoll für Navigationsgeräte,
das über einfache RS232 oder ähnliche serielle Schnittstellen
übertragen wird. Es wurde herausgegeben von der US amerikanischen
National Marine Engineer Association - daher die Abkürzung NMEA. NMEA
stammt also ursprünglich aus der Seenavigation. Es wird dort verwendet
als einfaches und universelles Kommunikationsprotokoll zwischen Navigationsempfängern
und Kartenplottern, Notrufgeräten.
Das aktuell übliche (Version 0183 v2.0) Übertragungsformat
für NMEA ist 4800 Baud, 8 Datenbits, NoParity, 1 Stoppbit. Das
sind absolut übliche Übertragungsparameter, wie sie z.B. auch
für die Kommunikation zwischen einem Computer und Modem benutzt werden
(dort nur üblicherweise mit höheren Baudraten, etwa 38400).
Das NMEA Protokoll ist recht einfach aufgebaut. Die übertragenen
Daten werden in Form von ASCII Zeichen übertragen und sind damit 'lesbar'.
Wer sich ein bißchen mit den verschiedenen Msgtypes beschäftigt
hat, kann NMEA 'fließend verstehen'. Die Grundstruktur von NMEA Sentences
('Sätzen') ist folgende: Es wird in regelmäßigen Zeitabständen
eine Zeile von zusammenhängenden Informationen ausgegeben. Die Zeile
wird eingeleitet von einem NMEA Msgtype Designator, also einer Kennzeichnung
für den folgenden Nachrichtentyp, dann einer Folge von Informationen
(z.B. Koordinate, Höhe, Zeit, Richtung, etc.), auf die eine Checksumme/Prüfsumme
folgt, über die das empfangende Gerät ggfs. die Korrektheit der
Übertragung überprüfen kann. Das Zeilenende wird mit einen
CR/LF abgeschlossen, damit die nächste Zeile/Sentence übertragen
werden kann. Eine solche übermittelte Zeile oder auch NMEA 'Sentence'
sähe z.B. so aus (kann man in dieser Form z.B. mit einem Terminalprogramm
aufzeichnen oder auf einen seriellen Drucker schicken):
$GPGLL,5336.432,N,00957.436,E,133627,A*24
Hier ist $GPGLL der msgtype indikator,
5336.432,N bedeutet 5336.432 nördliche Breite (N=North),
00957.436,E bedeutet 957.436 östliche (E von East=Ost) Länge,
133627 ist die Uhrzeit im Format hhmmss, also 13h36m27s,
A bedeutet 'Status OK', also eine gültige Position (A='Approved')
*24 ist die Checksumme.
Zu jeder Msgtype gibt es eine festgelegte Folge von übermittelten
Informationen, die einzelnen Informationen einer Folge werden durch Komma
getrennt. Das numerische Komma ist, wie oben zu sehen, der Punkt '.' !
Die gesamte NMEA Spezifikation ist nicht nur für GPS Empfänger,
sondern auch für viele andere navigationsunterstützende Geräte
ausgelegt und umfasst sehr viele Msgtypes (eine mir vorliegende Dokumentation
zählt 55 verschiedene Msgtypes). Die meisten GPS Empfänger geben
nur eine Handvoll dieser Msgtypes aus, und jeder GPS Empfänger beherrscht
unterschiedliche Typen. Die Idee hinter den unterschiedlichen Msgtypes
ist, daß jedes an ein 'Navigationsnetzwerk' angeschlossenes Gerät
nur die von ihm verstandenen Msgtypes auswertet und alle anderen ignoriert.
Hier ein Auszug aus einem Logfile eines Garmin GPS12:
[...]
$PGRME,41.6,M,,M,41.6,M*00
$GPGLL,5058.809,N,00647.103,E,162044,A*21
$PGRMZ,207,f,2*1F
$PGRMM,Potsdam*39
$GPBOD,,T,,M,,*47
$GPRTE,1,1,c,0*07
$GPRMC,162045,A,5058.809,N,00647.103,E,001.1,131.5,061099,000.6,W*69
$GPRMB,A,,,,,,,,,,,,V*71
$GPGGA,162045,5058.809,N,00647.103,E,1,03,2.5,63.1,M,47.2,M,,*79
$GPGSA,A,2,02,,,,09,,,,26,,,,2.5,2.5,*12
$GPGSV,3,1,10,02,39,059,49,05,13,217,00,07,30,105,00,08,14,267,00*7E
$GPGSV,3,2,10,09,50,272,50,13,02,136,00,21,10,331,00,23,33,295,00*7F
$GPGSV,3,3,10,26,70,170,45,27,04,087,00,,,,,,,,*72
$PGRME,41.6,M,,M,41.6,M*00
$GPGLL,5058.809,N,00647.103,E,162046,A*23
$PGRMZ,207,f,2*1F
[...]
Wie man hier sieht, gibt der Garmin zyklisch eine Folge von 13 verschiedenen
Msgtypes aus, danach wiederholt sich die Folge wieder (hier beginnend mit
$GPRME in der drittletzten Zeile). Man kann hier ebenfalls sehen, daß
die Koordinaten von $GPGLL über $GPRMC und $GPGGA bis wieder hin zu
$GPGLL in der zweitletzten Zeile sich nicht ändern, der Garmin hat
also in diesem Zeitraum noch keine neue Position berechnet. Hingegen ändert
sich die Uhrzeit, wie man am Fortschreiten der Sekunden von 16h20m44s über
16h20m45s bis 16h20m46s sieht.
Das schnuckelige 'Potsdam' in der $PGRMM MSG gibt übrigens keineswegs
eine Position 'in Potsdam' an o.ä., sondern kennzeichnet das für
den aktuellen Koordinatensatz verwendete topografische Bezugssystem - in
diesem Fall also das sog. 'Potsdam Datum'. Mehr dazu hier.
Die meisten GPS Empfänger lassen sich bezüglich der ausgegebenen
Msgtypes konfigurieren, man kann Art und Zeitraster der ausgegebenen Msgtypes
definieren. Weiterhin ist oft das Bezugssystem eines Parameters definierbar,
als z.B. miles/h oder km/h, Höhe in Meter oder feet, etc. pp.
Viele Msgtypes enthalten teilweise identische Informationen und sind
also redundant.
Als Beispiel hier die beiden msgtypes $GPRMC und $GPGLL
$GPGLL,5058.809,N,00647.103,E,162044,A*21
$GPRMC,162045,A,5058.809,N,00647.103,E,001.1,131.5,061099,000.6,W*69
$GPGLL, <msgtype>
5058.809,N,00647.103,E, <Koordinaten>
162044, <Uhrzeit>
A <Status>
*21 <Checksumme>
$GPRMC, <msgtype>
162045, <Uhrzeit>
A, <Status>
5058.809,N,00647.103,E, <Koordinaten>
001.1, <Geschwindigkeit in Knoten>
131.5, <Kurs/Richtung in Grad>
061099, <Datum>
000.6,W <magnetische Abweichung, Betrag in Grad und Richtung W/E
für West/Ost>
*69 <Checksumme>
Aus beiden Msgtypes kann man also Position, Status, und Uhrzeit ablesen,
aber $GPRMC übermittelt eben zusätzliche Informationen. Ähnliche
Überlappungen gibt es mit der $GPGGA Sentence:
$GPGGA,162045,5058.809,N,00647.103,E,1,03,2.5,63.1,M,47.2,M,,*79
Die anderen im o.a. Logfile vertretenen Msgtypes beschäftigen sich
mit der Anzahl der sichtbaren Satelliten sowie deren Empfangsqualität,
Höhe der aktuellen Position, sowie weiteren Betriebsparametern des
GPS System.
Für die meisten Anwender interessant sind natürlich im Wesentlichen
Position, Höhe, Geschwindigkeit, Richtung, Uhrzeit und Datum.
- Wie verhält sich das mit den Kommunikationsprotokollen zwischen
GPS Receiver und Computer?
- Wie war das mit dem Jahr2000 bzw. Y2k Problem bei GPS, und was
ist der WeekRollover?
- Warum ist die Höhenanzeige bei meinem GPS Empfänger
so ungenau?
- Mein GPS Empfänger zeigt nichts mehr an, was ist passiert?
- Warum dauert es nach dem Einschalten so unterschiedlich lange,
bis mein GPS Empfänger die Position anzeigt
- Welche Beziehungen bestehen zwischen GPS und GSM / Handys?
Wenige. Das GPS und der verbreitete GSM Handystandard benutzen recht
ähnliche Frequenzen (ca.1,2/1,5GHz GPS - 0,9/1.8Ghz GSM), aber das
ist es auch schon. Stören tun sich beide Systeme nicht. Es gibt ein
paar weitere Berührungspunkte, z.B. Autoantennen: Im Auto kann man
Handys benutzen, ebenso wie GPS in Form von Navigationssystemen. Um nicht
für beide Systeme (plus ggfs. Radio) eine separate Antenne installieren
zu müssen, kann man sog. Hybridantennen kaufen, mit denen GPS, GSM,
und ggfs. auch Radio abgedeckt ist. Allerdings enthalten diese Hybridantennen
nicht wirklich nur eine einzige Antenne für alle Systeme - so frequenzkompatibel
sind diese wie gesagt nicht. Vielmehr sind in solchen Antennen zwei oder
drei separate Antennen räumlich zusammengefasst. Ein weiterer Berührungspunkt
sind Flottenmanagementsysteme: Bei solchen Systemen wird die Position eines
Fahrzeugs über einen GPS Empfänger ständig ermittelt und
über eine Funkverbindung (in letzter Zeit immer öfter über
Handy/GSM Datendienst oder SMS) an eine Zentrale gemeldet, die so ständig
über den Standort ihrer Fahrzeuge informiert ist. Ein solches System
kann man z.B. auch für die Verfolgung gestohlener Fahrzeuge verwenden.
Einige Autohersteller bieten für ihre Luxuskarossen solche Alarmsystemzusätze
an.
Und der letzte Zusammenhang: Die amerikanische Zulassungsbehörde
für Telekommunikationseinrichtungen, FCC, hat kürzlich einen
Erlass veröffentlicht, nach dem in Zukunft alle Handys einen Mechanismus
aufweisen müssen, durch den z.B. bei einem Notruf die aktuelle Position
des Handybenutzers ohne großen Aufwand an die Notrufstelle übertragen
werden kann. Dies setzt beim gegenwärtigen Stand der Technik einen
GPS Empfänger im Handy voraus (allerdings basteln die Mobilfunkbetreiber
auch an alternativen Methoden, um ohne GPS auskommen zu können ->Celldetection).
Merkwürdig ist allerdings, daß das amerikanische FBI sich
in diesem Zusammanhang erstaunlich stark engagiert gezeigt hat. Warum nur?
- Und welche Beziehung besteht zwischen GPS und
Funkuhren (DCF77)?
Streng genommen keine. Mit Funkuhren kann man im Empfangsbereich des
DCF77 Signals (mittlerweile faktisch europaweit) eine ständige sehr
genaue Uhrzeit erhalten. Das GPS System erzeugt ebenfalls eine atomgenaue
Uhrzeit und übermittelt diese an die GPS Empfänger, allerdings
ist die Uhrzeit im GPS wesentlich genauer ermittelbar als über DCF77.
Beide basieren auf Atomuhren und die absolute Genauigkeit ist sehr hoch.
Das verhältnismäßig einfach gestrickte DCF77 Signal kann
jedoch nur eine spontane Genauigkeit im Sekundenbereich liefern, während
übliche GPS Empfänger durchaus spontane (abfragbare) Genauigkeiten
im Bereich 100ns erreichen können. Somit können GPS Empfänger
nicht nur sehr genaue Positionsmeldungen liefern, sondern auch für
präzise Zeitmessungen und Synchronisationszwecke eingesetzt werden,
und zwar WELTWEIT!
- Was ist mit GPS und Elektrosmog? Ist ein GPS Empfänger gefährlicher
als ein Handy oder eine Mikrowelle?
Die im GPS übertragenen Strahlungsleistungen sind extrem gering
und liegen unter denen des GSM/Handysystems, und auch bei Handys steht
mehr die vergleichsweise viel höhere Sendestrahlung des Handys und
nicht die lokal vorhandene Immissionsleistung der Basisstationen für
den Empfang in der Kritik, zumal beschränkt auf den Kopfbereich. Selbst
ausgesprochene Handy Skeptiker dürften mit der Belastung durch das
GPS keine Probleme haben.
Der Einsatz eines GPS Empfängers stellt also keine Belastung durch
elektromagnetische Wellen des GPS Systems dar - das Wellenspektrum des
GPS Systems wirkt auch ohne GPS Empfänger in der Nähe ohnehin
auf unseren Organismus ein (wie auch z.B. die Ausstrahlung von Fernsehprogrammen
über Satellit) und läßt sich nur durch Abschirmung vermeiden,
wozu bereits Materialien mit geringer Dichte ausreichen. Andere ständig
in unserer Umwelt aktive Emissionsquellen stellen viel größere
potentielle Risiken dar.
Weitere Fragen an: audiovisual@t-online.de
Tips:
- GPS OEM Receiverboards
- Eine Liste der mir bekannten GPS OEM Boards mit einer groben Featureübersicht
- Spannungsversorgung von GPS OEM Boards
- RS232 und sonstige Interfaces an GPS OEM Boards
- Neu: GarminVario - das
ultimative Garmin GPS Kabel
- GPS Interfacing an Computer, PDAs (PalmPilot),
Handys, und sonstige Eigenbauten: Ein generischer Ansatz
- GPS am PalmPilot
- Vehicle Tracking / GPS unterstütztes Fahrtenbuch
- DGPS
- Ein GPS Datenlogger
- Sonstige Spinnereien um GPS
Nützliche Software:
Windows:
MS AutoRoute Europe
SA Watch
StreetPilot
DeLorme StreetAtlas USA
DeLorme TopoUSA
Apple:
GPSpy
PalmPilot:
dazu gibts ne extra Seite
...
WIN-CE:
Linux:
Sonstiges:
InfoLinks:
Die amtlichen Einstiegspunkte zu GPS Informationen im Internet:
'Joe and Jack ' - was man hier nicht findet, gibts nicht ...
http://joe.mehaffey.com/
Peter Bennet - dto.
http://www.cnde.iastate.edu/gps.html
Sam's GPS Raw Data Pages - etwas speziellere Seiten mit Informationen
zu DGPS, RAW data, Algorithmen, Fehlerermittlung, Receiverspezifika, etc.
pp.
http://callisto.worldonline.nl/~samsvl/
HerstellerLinks:
DeLorme, Hersteller von Karten, GPS Software (Street Atlas, TopoUSA,
SOLUS), und GPS Empfängern
http://www.delorme.com
Trimble, Hersteller von GPS Empfängern, OEM Boards, Software
und industrieller GPS Technologie (Precision Farming, Mining, etc.)
http://www.trimble.com
Garmin, Hersteller von GPS Empfängern, darunter den sehr
populären GPS12 und GPSIII, sowie div. anderen Navigations- und Kommunikationsgeräten
(Nautik und Avionik).
http://www.garmin.com
Magellan, Hersteller von div. GPS Empfängern und Software
http://www.magellan.com